Der Verein Feuerwehrhistorik Roßwein e.V. 

geht aus einer 1985 gebildete Interessengemeinschaft der Freiwilligen Feuerwehr Roßwein hervor. Das in diesem Jahr außer Dienst gestellte Löschgruppenfahrzeug LF 16 - S-4000/1 sollte verschrottet werden. Einige interessierte Kameraden wollten dieses als Traditionsfahrzeug für die Feuerwehr Roßwein erhalten. Nach vielen Gesprächen und Bemühungen auch mit Unterstützung der zu jener Zeit bereits bestehenden AG Feuerwehrhistorik Riesa gelang es, das Fahrzeug komplett einschl. feuerwehrtechnischer Beladung zu übernehmen. 

Voraussetzung war es, eine Interessengemeinschaft innerhalb des Kulturbundes der DDR zu bilden, wozu sich mehrere Kameraden bereiterklären. Das Fahrzeug wurde als Kulturgut der DDR eingestuft und der Interessengruppe übergeben. 

Nach mehreren Jahren der Zusammenarbeit als eigenständige Arbeitsgruppe innerhalb der AG Feuerwehrhistorik Riesa erfolgte die Gründung als eigenständiger Verein Feuerwehrhistorik, zunächst in Noschkowitz, ab 2003 dann unter dem heutigem Namen in Roßwein. 

Nach dem Jahrhundert-Hochwasser 2002 in weiten Teilen von Sachsen und auch in Roßwein ergab sich die Möglichkeit, ein hiervon stark betroffenes Objekt zur Nutzung durch den Verein zu übernehmen. Der bisherige Nutzer hatte dieses aufgegeben. Für uns erschien es dennoch geeignet, hier die sich über die Zeit angesammelte Technik zusammen unterzustellen, waren die Fahrzeuge doch bisher in verschiedenen Garagen und Objekten untergebracht waren. 

Viele Stunden der Freizeit wurden durch die Vereinsmitglieder aufgebracht, um das Objekt herzurichten und auch die verblieben "Altlasten" zu beräumen. 

Für den Verein bot sich nunmehr die Möglichkeit, die Fahrzeuge künftig auch anschaulich präsentieren zu können. In dem so entstandenen    

Feuerwehrmuseum Roßwein, 

was 2005 offiziell eröffnet wurde, entstand zugleich einen Ausstellung mit allerlei zwischenzeitlich angesammelten Gerätschaften über die Entwicklung des Feuerwehrwesens. - s.a. "Das Museum"